Kleingartenanlage Frommannkaserne Ludwigsburg
 
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Logo Verein der Gartenfreunde Ludwigsburg e. V.Verein der Gartenfreunde Ludwigsburg e. V.

Geschäftsordnung für alle Gartenanlagen

    1. Die Gartenanlagen Exerzierplatz, Frommannkaserne, Grünbühl, Mathildenhof, Seeäcker, Wehrmachtstadion und Osterholz mit allen ihren Gartenpächtern sind Teile des Vereins der  Gartenfreunde Ludwigsburg e.V.

      Soweit den Gartenanlagen durch diese Geschäftsordnung Aufgaben und Zuständigkeiten zur selbständigen und selbstverantwortlichen Erledigung übertragen werden, handeln sie für den Verein der Gartenfreunde Ludwigsburg e.V.
       
    2. Die Pächter jeder Gartenanlage wählen für ihren Aufgabenbereich  unter Beachtung des § 9 der Satzung für eine Amtzeit von 3 Jahren einen Verwaltungsausschuß bestehend aus
       
      • einem Gartennobmann als Leiter des Verwaltungsausschusses
      • einem stellvertretenden Gartenobmann
      • einem Anlagenkassier
      • einem Anlagenschriftführer
      • und Beisitzer in ungerader Zahl.
         
    3. Dem Verwaltungsausschuß der Gartenanlage obliegen:
       
      1. die laufende Kassenführung
      2. die Aufgaben, die sich aus Gartenordnung und den Unterpachtverträgen ergeben
      3. die Mitwirkung bei den von der Schätzungskommision des Vereins der Gartenfreunde Ludwigsburg e.V. vorzunehmenden Schätzungen bei Kündigung eines Gartens.
      4. die Neuverpachtung der freien Gärten entsprechend den vom Ausschuß des Vereins der Gartenfreunde Ludwigsburg e.V. festgelegten Richtlinien
      5. die Mitwirkung bei der Kündigung von Gärten
      6. die Mitwirkung bei Ausschlußverfahren gem. § 7 der Satzung
      7. die Aufsicht über die Warenvermittler und die Gerätewarte der Gartenanlage
      8. die Vorbereitung und Durchführung der Fachberatung und geselliger Veranstaltungen innerhalb der Gartenanlage
      9. die Beratung der Pächter im Hinblick auf die Einhaltung der Bestimmungen der Gartenordnung und der Unterpachtverträge
      10. die Vorbereitung und Durchführung von Maßnahmen zur Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen.
         
    4. Oberstes Organ der Gartenanlage ist die Pächterversammlung. Sie ist immer dann einzuberufen, wenn es die Belange der Gartenanlage erfordern, wenn es die Belange der Gartenanlage erfordern, mindestens jedoch einmal im Kalenderjahr. Sie ist ferner einzuberufen, wenn 1/4 der Pächter der Gartenanlage dies schriftlich unter Angabe von Gründen beantragt. Die Einberufung zu einer Pächterversammlung hat schriftlich durch Beilage in der Monatszeitschrift "Haus und Garten", einfachen Brief oder Anschlag in den Aushängekästen der Gartenanlage mit einer Frist von mindestens 8 Tagen unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen.

      Anträge zu Punkten der Tagesordnung müssen drei Tage vor der Pächterversammlung beim Obmann der Gartenanlage eingegangen ein.

      Die Pächterversammlung ist zuständig und beschlußfähig in allen Angelegenheiten, die nicht zur Zuständigkeit der satzungsgemäßen Organe des Vereins der Gartenfreunde Ludwigsburg gehören. Für die Protokollführung bei Sitzungen und Versammlungen gilt § 20 der Satzung, bei Wahlen und Abstimmungen ist § 25 der Satzung zu beachten. Jeweils eine Ausfertigung des Protokolls der Sitzungen und Versammlungen ist dem 1. Vorsitzenden des Vereins der Gartenfreunde Ludwigsburg bis spätestens 14 Tage nach der Versammlung zur Kenntnisnahme und zum Verbleib vorzulegen.

      Die Pächterversammlung ist ausschließlich zuständig zur Beschlußfassung über
       
      1. den Geschäfts-, Kassen- und Lagerbericht der jeweiligen Gartenanlage
      2. die Entlastung des Verwaltungsausschusses
      3. die Wahlen zum Verwaltungsausschuß
      4. die Festlegung der Gemeinschaftsarbeit für das folgende Wirtschaftsjahr
      5. für Ausgaben, die für die Erhaltung oder Verbesserung der Gemeinschaftsanlagen und des Gemeinschaftshauses erforderlich sind.
         
    5. Für das Kassen- und Rechnungswesen gelten die Bestimmungen des § 19 der Satzung.

      Die Gartenanlagen führen darüber hinaus eigene Nachweise über
       
      1. die Einnahmen aus dem Getränkeumsatz der Gemeinschaftshäuser
      2. die Zuwendungen und Spenden mit ausdrücklicher Zweckbindung
      3. die Einnahmen und Ausgaben bei Veranstaltungen der Gartenanlage
      4. die Ausgaben für Instandhaltung und Verbesserung des Gemeinschaftshauses
      5. die Ausgaben für die Erhaltung und Verbesserung der Gemeinschaftsanlagen 
      6. die Einnahmen und Ausgaben der Warenvermittlung

      Die einzelnen Gartenanlage unterhält bei der Kreissparkasse Ludwigsburg ein Girokonto, über das sämtlicher Zahlungsverkehr abzuwickeln ist. Verfügungsberechtigt über das Konto sind:

      • der 1. Vorsitzende des Vereins
      • der 1. Kassier des Vereins   -je einzeln-
         
      • der Kassier der Gartenanlage
      • der Obmann der Gartenanlage   -gemeinsam-

      Sämtliche Sachvermögen ist in einem besonderen Verzeichnis zu führen.

    6. Die Zusammenstellung über Einnahmen und Ausgaben und die Belege und Nachweise sind jährlich mindestens einmal unvermutet und jeweils vor der Hauptversammlung durch die Kassenrevision des Vereins zu prüfen.

      Die Rechnungsabschlüsse sind jeweils zum 31.12. vorzunehmen und bis zum 20.1. des darauffolgenden Jahres dem Verein zur Aufnahme in den Kassenbericht und die Vermögensübersicht zur Vorlage an Bezirksverband und Landesverband einzureichen.
       
    7. Zur Erfüllung ihrer geschäftsordnungsmäßigen Aufgaben steht der Gartenanlage ein Betragsanteil zu, dessen Höhe vom Ausschuß des Vereins festgelegt wird.
       
    8. Über Zweifelsfragen, die sich aus dieser Geschäftsordnung ergeben, entscheidet der Ausschuß des Vereins.

    Die Geschäftsordnung wurde in der satzungsgemäß einberufenen Jahreshauptversammlung des Vereins der Gartenfreunde Ludwigsburg e.V. im Mai 1980 beraten und beschlossen.

    Da sie durch die Mitglieder in einer Jahreshauptversammlung erlassen wurde, gilt sie nach den Bestimmungen der §§ 27 Abs. 3 und 664 bis 667 BGB ihrem Charakter nach als Weisung für die Verwaltungsausschüsse der Gartenanlagen.

    Ludwigsburg, Mai 1980


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